Barcamp Bodensee – Anreise und Tag 1
So könnte ruhig jedes Barcamp anfangen.
Bei der Anreise wurden wir schon mit strahlendem Sonnenschein begrüßt (eine willkommene Abwechlung nach dem schier endlosen Regen der letzten Wochen), wir schlenderten über eine Rheinbrücke vom Hotel zur Strandbar, an der die Welcome-Party stattfinden sollte und lernten die anderen Teilnehmer des Barcamp Bodensee bei einem Bier in der Abendsonne kennen.
Es gab viele unbekannte Gesichter, da wir uns diesmal doch fern der Heimat befanden, aber mindestens einen kannten wir natürlich:
Oliver Gassner,
der Organisator, der uns zur Teilnahme überredet hat und be2 als Barcamp-Sponsor gewinnen konnte.
Normalerweise kommen die Danksagungen an die Organisatoren gern am Ende der Barcamp-Rückschau, aber diesmal wussten wir schon am ersten Abend: das wird ein tolles, entspanntes Barcamp. Die Kulisse war wirklich einmalig und die Veranstaltungsorte waren alle ideal gelegen: zentral, zu Fuß erreichbar – und dank der Nähe zum Bodensee fühlte es sich gleich ein bisschen wie Urlaub an.
Auch bei der Verpflegung gab es nichts zu meckern. Es gab morgens, mittags und abends leckeres Essen (und nicht zu wenig) und Abends neben Bier auch Bio-Wein vom Sponsor Delinat und Gin&Tonics von der Strandbar.
Aber wir waren natürlich nicht nur zum essen, trinken und feiern da!
Am Samstag ging es um 9 zum Frühstück, um 10 zur Session-Planung und um 11 in die erste Session. Professionell gesehen waren beim Tag 1 eher wenige Themen dabei, die für uns interessant waren, dafür gab es in verschiedenen Sessions zu Themen wie “Bedingungsloses Grundeinkommen” und “Was ist der Sinn des Lebens” (ja, wirklich!) sehr spannende Diskussionen, natürlich mit einem besonderen Augenmerk auf die Frage, welche Impulse neue Medien und Technologien in solchen gesamtgesellschaftlichen Diskursen liefern können.
Wir finden es toll, wenn Barcamps sich für solche Themen öffnen, allerdings muss man bei solchen Sessions ganz besonders auf eine gute Moderation der Gespräche achten, damit die Diskussion nicht in die Beliebigkeit abgleitet.
Eine Session zum Thema Social Media war für uns besonders interessant – vor allem, weil viele der Teilnehmer unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen beitragen konnten und die Diskussion von Ingo Becker sehr kompetent geleitet wurde (da könnten wir uns noch eine Scheibe abschneiden für unseren nächsten Barcamp-Besuch). Es ging um die Frage, wie Unternehmen in den sozialen Medien wahrgenommen werden und ob es überhaupt noch möglich und erstrebenswert ist, eine Firma als einheitliche Fassade wahrzunehmen, wenn sie durch die vielen Online-Aktivitäten der Mitarbeiter auch als Summe der Teile präsentiert werden kann. Wir haben das Gespräch jedenfalls zum Anlass genommen, intensiver über die Beteiligung aller Mitarbeiter (nicht nur der Marketing-Profis) an den Social Media Aktivitäten bei be2 nachzudenken.
Der erste Tag verging wahnsinnig schnell und wir fanden uns nach Ende der Sessions wieder in der Strandbar ein, um mit den anderen Teilnehmern auf ein gelungenes Barcamp Bodensee anzustoßen.

