Der be2-Reporter beim Flirtcamp – Tag 1

24.03.10 von fiona · 2 Kommentare

Vom 19.-21.3.2010 fand im 25-Hours-Hotel in Hamburg das Flirtcamp mit Flirtcoach Nina Deißler statt. be2-Mitglied Stefan O. (23) aus Oldenburg durfte als be2 Reporter dabei sein und berichtet hier von seinen Erfahrungen beim Flirtcamp.

25hrs hotel flirtcampSehr aufgeregt kam ich Freitagabends zum Treffpunkt im „25-Hours“-Hotel an. Ich nutze nicht die Schlafmöglichkeit des Hotels, da sich mir eine günstigere Schlafmöglichkeit anbot.

Als erstes wurde ich sehr herzlichst von den Helferinnen begrüßt und wurde als anwesend in einer Liste abgehakt. Ich bekam ein Namensschild und einen Klebepunkt (Farbe durfte ausgesucht werden), den ich bei Beginn des Seminars am Eingang des Seminarraum auf einer Tafel kleben sollte. Ich grübelte ein wenig nach dem Sinn dieser Übung, aber da ich sehr gerne neues ausprobiere, hinterfragte ich nichts und machte gespannt, auch im Folgenden, alles mit. Man weiß ja nie, wofür solch eine Erfahrung gut ist. Nun setzte ich mich erstmal im Eingangsfoyer zu den anderen wartenden Teilnehmer die mit Klebepunkt auf Einlass im Seminarraum warteten. Ich guckte mich gespannt um, um zu sehen wie viele Teilnehmer und auch wie viele Frauen (sprich: Teilnehmer anderen Geschlechtes) an diesem Camp teilnehmen.

Mich verfolgten anfangs, vielleicht den ganzen Freitag, zwei – vielleicht drei – ernsthafte Probleme: a) der Altersdurchschnitt der Teilnehmer was ziemlich hoch (größer als 30 Jahre), b) der Frauenanteil war sehr gering und c) dass man nicht wusste, was einen erwartet.

Da ich ein Mensch bin, der die Flinte nicht ins Korn schmeißt und keine vorschnellen Urteile fällt, hab ich natürlich die Gedanken nicht weiter gedacht und einfach weitergemacht, was sich am Ende als sehr gut herausstellte.

Einige Teilnehmer unterhielten sich am Eingangsfoyer, aber der Großteil, wozu ich gehörte, blieb stumm. Nach kurzer Zeit, die wartend und ohne Gespräch in einer neuen Umgebung eine Ewigkeit dauern kann, bat uns das Flirtcamp-Team hinein. Den Klebepunkt sollten wir nun am Eingang auf einem Flipchart an einem Koordinatenkreuz aufkleben. Die Richtung in x-Achse spiegelte, ob wir aufgeregt sind oder cool und die y-Achse die Laune des jeweiligen. Die Verteilung der Punkte ergab, dass der Großteil aller Teilnehmer sehr aufgeregt war, aber dennoch gute Laune hatten. Genau wie alle Anderen machte auch ich dort mein Kreuz.

flirtcamp-hh-nina-deisslerAuf diesem Foto präsentiert sich Flirtcoach Nina Deißler, die Veranstalterin des Flirtcamp Hamburg, von ihrer besten – freundlich lächelnden – Seite! Spaß durfte natürlich nicht zu kurz kommen und so wurde uns ein selbstkomponiertes Lied vorgespielt. Wenn dieses Lied ertönt müssen alle Teilnehmer aufstehen und dann zur Musik springen. Dies kam einen sehr komisch vor und man grinste danach. Dies ist natürlich für das Flirten sehr wichtig, da man gute Laune benötigt. Der Flirtpartner sieht sowas natürlich und mit Menschen, die Lachen, flirtet man natürlich gerne.

Gruppenaufgaben kamen natürlich nicht zu kurz. Da generell – nicht nur beim Flirten – der Name sehr wichtig ist, sollten wir unsere Nachbarn nach deren Namen fragen und später dann im ganzen Raum. Dies war sehr aufregend – erst recht als Nina nach einigen Minuten fragte, ob wir die erfahrenden Namen auch behalten haben. Ich habe dadurch erfahren, dass man sich selbst in der Hand hat und alles schaffen kann, wenn man nur möchte. Den Namen kann man zum Beispiel an Hand von Eselbrücken merken.

Aber auch das spätere Ziel – flirten zu können – hat man selbst in der Hand. Nun mussten wir in der kleineren Gruppen anderen, eigentlich noch „fremden“ Personen versprechen, dass wir ab heute keinen mehr die Schuld für unser Verhalten geben und ab diesem Zeitpunkt selbst Verantwortung für unser Verhalten übernehmen und dies denn auch ändern. Das Versprechen war doch sehr schwer zu versprechen, aber danach war es sehr erleichternd.

Wir waren uns einig, dass wir neue Menschen kennenlernen müssen, weil wir nicht alleine sein wollen und uns fortpflanzen wollen. Dazu gibt es auf der Skala drei Möglichkeiten zum neue Leute kennenlernen. Einmal den „netten Kontakt“ auf der Linken Seite, „Anmache“ auf der Rechten und „der Flirt“, der in der Mitte der Skala ist. Dabei ist der nette Kontakt zu wenig sexuell und die Anmache zu zielstrebig und sexuell. Der Flirt hat eine sexuelle Flirtebene, wobei der Spaß an der Sache im Vordergrund steht.

Das Ende des Freitags wurde mit einer Mantra-Übung abgeschlossen. Da sollten wir uns an etwas Gutes und schon Erreichtes erinnern. Dies tat sehr gut!

Wie es be2-Reporter Stefan am zweiten Tag beim Flirtcamp ergangen ist, erfahren Sie morgen!

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Kommentare

2 Kommentare zu “Der be2-Reporter beim Flirtcamp – Tag 1”
  1. Ähm… danke Stefan,
    es war allerdings ein Mantra – kein Tantra ;-)
    Um genau zu sein, war es eine Meditation…
    Aber sonst: Respekt – Du hast echte Reporterqualitäten

    • fiona sagt:

      Das Mantra ist korrigiert. Ich finde auch, dass sich der Bericht von Stefan (in allen drei Teilen) sehr gut liest!

      Ein Naturtalent ;)

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