Der be2-Reporter beim Flirtcamp – Tag 2

25.03.10 von fiona · Kommentar abgeben

Vom 19.-21.3.2010 fand im 25-Hours-Hotel in Hamburg das Flirtcamp mit Flirtcoach Nina Deißler statt. be2-Mitglied Stefan O. (23) aus Oldenburg durfte als be2 Reporter dabei sein und berichtet hier von seinen Erfahrungen beim Flirtcamp. Gestern haben wir von einem aufregenden ersten Tag erfahren, aber wie war der zweite Tag, nachdem die Aufregung verflogen war?

Der Samstagmorgen fing um 10.30 mit dem Bekleben des neuen Koordinatenkreuzes des Flipcharts an. Wir alle waren guter Dinge, gut gelaunt, aber dennoch sehr aufgeregt. Als das Kamerateam des NDR-Hamburg-Journals weg war, das vom Flirtcamp berichten wollte, konnten wir uns nach einer guten Stunde wieder der Theorie widmen.

Ein Flirt fängt schon mit einem Lächeln an. Nun erfuhren wir, dass Mann und Frau unterschiedlich auf das Lächeln reagieren. Mir war davor noch nie klar, dass wenn Frauen weggucken oder dann auf das Handy starren, dass sie sich doch für einen interessieren kann. Genauso dass, wenn sie mit den Haaren spielt, der Mann schon die halbe Miete hat. Wir haben also kennengelernt, was typisch für das andere Geschlecht ist und wie es reagiert.

Außerdem hat uns Nina denn gefragt, wenn doch Flirten so normal ist und es alle wollen, wieso wir es denn nicht einfach tun. So haben wir denn ein Flipchart zusammengestellt mit den Flirtverhinderern. Es wurden verschiedene Gruppen mit verschiedene Themen ausgewählt – beispielsweise: Angst, zu blöd etc. Ich erfuhr desweiteren, dass von 10 Flirts bei Männern nur 2 erfolgreich sind und bei Frauen 3. Das fand ich auch sehr erstaunlich. Das Motto von Freitag bzw. generell fürs Flirten: Flirten ist üben für den Ernstfall und die meisten Menschen sind für einen Flirt bereit. Hier sieht man die Tafel mit den Flirtverhinderern und (auf den Post-its) die Lösungsvorschläge).

flirtcamp-hh-2

Was noch erstaunlich ist: dass viele auf einen Flirt warten, aber wenn alle warten kann nie ein Flirt zu Stande kommen. Man muss selber Initiative zeigen und es muss egal sein, wie die Frau aussieht, denn jeder Flirt ist Üben für den Ernstfall. Das bringt einen zu noch einen Punkt am Samstag. Wir flirten meistens nur mit denen, die gut aussehen und von dem wir etwas mehr wollen. Das merkt das gegenüber und der Flirt bricht ab, weil dies zu viel „Anmache“ ist. Daran muss ich zum Beispiel arbeiten – einfach Spaß an der Sache zu haben. Dies sind schon alle Lösungsvorschläge – denn wir haben wieder in Gruppen versucht, wie wir Angst oder „zu blöd“ sein abstellen können. Die Lösungsvorschläge haben wir dann alle vorgetragen.

Eine andere Gruppenaufgabe bestand zum Beispiel auch darin, mehrere Leute im Kurs kennenzulernen. Das waren denn zum Beispiel Pausenaufgaben. Dies kam auch immer sehr gut rüber. Die Teilnehmer des Flirtcamps lernte man dadurch immer besser kennen.

flirtcamp-partyAm Samstagabend war denn schließlich der Höhepunkt – die Party. Es wurde Musik gespielt und wer wollte, konnte tanzen. Zur jeder Zeit war alles ungezwungen. Keiner musste reden, wenn er nicht reden wollte – keiner musste etwas tun, wenn er etwas nicht tun wollte.

Da ich die Leute zu dem Zeitpunkt schon sehr viel besser kannte und ich das Gefühl hatte, dass mir auch niemand den Kopf „abreißt“, bin ich auch auf die Tanzfläche gegangen und habe getanzt, ohne einen Schluck Alkohol zu brauchen. Das war schon ein Erfolg.

Zwischendurch erfolgten zwei Spiele, die von Nina vorbereitet wurden. Eins bestand darin, ein Bambusstab mit einer Gruppe von 6 Leuten mit den Fingern herunter gleiten zu lassen, wobei die Schwierigkeit darin bestand, dass alle Gruppenteilnehmer die Zeigefinger am Bambusstab haben. Die Übung sollte beweisen, dass genauso wie beim Flirten, die Geschwindigkeit des Einzelnen eine Rolle spielt und das Ziel erreicht wird, wenn jeder genauso schnell ist.

Das andere Spiel war eine Art „Energieübung“ mit der Hand. Durch Reiben der Hände entsteht spürbare Energie an den Handflächen. Diese sollten wir in unseren Händen konzentrieren mit Gedanken an unseren Wünschen und die Wünsche mit Hilfe der anderen Gruppenteilnehmern die schweren Träume hochschicken. Dies klappte sehr gut und stärkte irgendwie das Gruppengefühl und den Glauben, das man nun alles schaffen kann.

Man unterhielt sich weiter, trank gemütlich weiter Sekt und jeder konnte gehen, wann er möchte. Das war eine sehr gelungene Party und ich erinnere mich gerne daran zurück.

Das war schon der zweite Tag, von dem be2-Reporter Stefan positiv berichtet. Wie hat es ihm am Sonntag gefallen? Und wie sieht sein finales Urteil über das Flirtcamp Hamburg aus? Lesen Sie morgen weiter!

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