Die große Liebe #2: Crazy Love

24.04.09 von fiona · 4 Kommentare

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Bis jetzt läuft das ja wunderbar – 2 tage, nachdem ich die ersten DVDs zurück geschickt habe, kommt die neue Lieferung. Bei dem Tempo komme ich locker auf 4 DVDs pro Woche. Jetzt brauch ich nur noch die Zeit, sie mir alle anzuschauen…

Diese Woche hab ich mir die Zeit genommen für den deutschen Film Barfuss, der aber gar nicht typisch deutsch daherkommt. barfuss-dvdDer Film steht und fällt mit der darstellerischen Leistung der wunderbaren Johanna Wokalek in der Rolle einer jungen Frau, die einfach mal spontan aus der Nervenklinik abhaut und dem erfolglosen Putzmann der Kinik, dargestellt von Til Schweiger, nach Hause folgt.

Zahlreiche Irrungen und Wirrungen später finden sich die beiden auf einer Familienhochzeit wieder und ab da versinkt der Film im Klamauk und Klischee. Wirklich sehenswert ist allerdings die erste Hälfte des Films, in der sich die beiden Hauptfiguren langsam kennen lernen, einander annähern und SIE mit dem Leben außerhalb der Klinik, ER mit der ungewohnten Verantwortung für eine psychisch labile Frau ringt.

In erster Linie handelt es sich zwar um einen Liebesfilm, aber mit veränderten Regeln. Die Handlung baut sich langsam und gefühlvoll auf und die Darsteller haben genügend Zeit, die Charaktere zu entfalten und ihr Verhältnis zu einander aufzubauen. Das Ganze gewinnt eine zusätzlich attraktive Note durch die konsequente Optik des Films, auch wenn er manchmal ein wenig zu verliebt in seine eigenen Bilder ist.

Am Ende ist Barfuss dann natürlich doch eine recht konventionelle Liebesgeschichte mit Happy End, aber der Weg zu diesem Ende hin ist es wert.

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Kommentare

4 Kommentare zu “Die große Liebe #2: Crazy Love”
  1. Ute sagt:

    Ich meinte nicht “speziell” diesen Liebesfilm, als ich mein Kommentar postete. Generell meinte ich das “Thema Liebesfilme” ;)

    Gut zu wissen, dass dieser nicht so ist.

    —–

    The Notebook = Wie ein einziger Tag –

    Da sprichst du vom schönsten aller Liebesfilme. Skandalös eigentlich, warum dieser keine Preise gewonnen hat. Muss mal nachdenken, aber mindestens 10x hab ich ihn mir sicher angesehen und selten flenne ich so, wie hier am Schluss. Wobei man ja einmal im Film denkt, dass ist jetzt das Ende und dann geht es weiter.

    Huh – Wusstest du im übrigen, dass sich die beiden bei den Dreharbeiten ineinander verliebten und mittlerweile verlobt sind.

    Tja – Eine wunderschöne Geschichte, doppelt gesehen…

  2. fiona sagt:

    @ Ute, Diep:

    also genau DIESER Liebesfilm ist eigentlich gar nicht zum Heulen. Außer dem “Notebook” letzte Woche war eigentlich noch kein richtiger Rotz-und-Wasser-Film dabei.

  3. Diep sagt:

    Tolle Sache!!
    Da werden sicherlich nicht nur die Augen darunter leiden, sondern auch alle Männer, die zum Liebesfilmeschauen verdonnert werden ;o)

  4. Ute sagt:

    Huhhh – Da würde ich ja nur mehr mit dicken Augen herumlaufen. Aber nicht, weil man so lange dann vorm Kastel gesessen hat, sondern weil Liebesfilme ja immer Pfeffer für die Augen sind;)

    Ja ja, jetzt weiss ich, warum du immer so schnulzige Musik am nächsten Tag “blipst” ;)

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