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Verlieben Frauen sich in ihren Vater? und Männer in ihre Mutter?

Vater und Mutter als Vorbild für den Idealtyp der KinderDass Frauen sich immer in ihren Vater verlieben und Männer sich in ihre Mutter verlieben ist eine Binsenweisheit, die meist auf oberflächlichen Beobachtungen in Einzelfällen beruhen. Beispiele sind Frauen, die mit einem dominanten Vater aufgewachsen sind und sich später in dominante Männer verlieben und Frauen, die als Kinder unter der emotionalen Distanz zum Vater leiden und später die gleiche emotionale Distanz vom Partner erfahren, sowie Männer, die sich eine Frau als Ersatz für die fürsorgliche Mutter suchen. Bei solchen Beispielen ist es leicht dahingesagt, dass Töchter sich halt immer in ihre Väter und Söhne in ihre Mütter verlieben, aber verallgemeinern lässt sich diese Aussage nicht. Deswegen sind wir auch etwas skeptisch gegenüber einer ungarischen Studie, die vorgibt, herausgefunden zu haben, dass Frauen Männer attraktiv finden, die ihrem Vater ähneln und Männer zu Frauen hingezogen sind, die ihrer Mutter ähnlich sehen. Einerseits klingt die Erklärung plausibel, dass Vorstellungen von Schönheit im Kindheitsalter von den Menschen geprägt werden, die den Kindern am nächsten sind, also im Normalfall von Vater und Mutter. Da Kinder sich normalerweise mit dem Elternteil identifizieren, der das gleiche Geschlecht hat, wollen Jungs so werden wie der Vater und verlieben sich in die Mutter, Mädchen wollen so werden wie die Mutter und verlieben sich in ihren Vater. Evolutionsbiologisch würde das aber keinen Sinn ergeben, da Diversität der wichtigste Faktor ist, der das Überleben einer Spezies ermöglicht. Die Wissenschaftler gehen darauf ein und bestätigen, dass ihre Daten tatsächlich anderen Studien widersprechen, plädieren aber dafür, die Entscheidung für einen Partner als Kompromiss zwischen den widersprüchlichen Faktoren zu begreifen. Somit würde die Anziehungskraft eines dem Vater oder der Mutter zu ähnlichen Partners geschwächt, wenn dieser auch genetisch zu ähnlich wäre.
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