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Holterdiepolter ins Liebesglück

 

Holterdiepolter ins Liebesglück
"Mein erstes Date mit Stefanie* fand an einem wirklich verrückten Tag statt", erinnert sich Volker*, 41, Schauspieler aus Essen und lacht. "Eigentlich dachte ich immer, so etwas passiert nur anderen Leuten, aber jetzt weiß ich es besser. Gott sei Dank habe ich Stefanie nicht gleich verschreckt." Kennen gelernt hatte Volker die 39-jährige Ärztin aus Marburg bei be2. Nach einer traurig geendeten Ehe suchte der Essener eine neue feste Partnerin. Dabei wollte er dem Glück ein wenig nachhelfen und vertraute auf die Partnerempfehlungen der Online-Partneragentur. Das klappte schneller als gedacht, denn nach nur kurzem Mailaustausch gab Volker Stefanie seine Handynummer. Eine Woche später fand Stefanie Zeit anzurufen. Ihre Skepsis war jedoch groß: Volker wohnte noch bei seiner Frau und seinen beiden Kindern und sie fragt sich, ob er nur eine Affäre wollte. Das schöne Telefonat ließ aber alle Zweifel verschwinden. Über eine Stunde sprachen sie miteinander und schufen damit die Basis für ihre Liebe.

Mehrere Wochen lang hatten sie regelmäßigen Telefonkontakt. Und wie es der Zufall wollte, hatte Stefanie dann beruflich in Essen zu tun, so dass sie sich für den Abend zu einem Konzertbesuch verabredeten. Doch bevor Volker einen schönen Abend mit Stefanie erleben konnte, hatte er einige Abenteuer zu bestehen: Der große Tag begann nämlich damit, dass ihn der Gerichtsvollzieher aus seiner Wohnung warf. Alles nur ein Missverständnis, wie sich später herausstellte, doch an jenem Donnerstag eine mittlere Katastrophe. Dazu kam, dass seine Ex-Frau davon überzeugt war, dass der Familienwagen eigentlich ihr Eigentum sei und mitsamt dem Auto verschwand. "Ich war auf einmal obdachlos und musste mir einen Mietwagen leihen", erzählt Volker. Dementsprechend nervös und aufgeregt fieberte Volker den Stunden bis zu ihrem ersten Date entgegen.

Doch Stefanie ließ sich davon nicht abschrecken. Zwar war es für sie beruflich ein sehr anstrengender Tag, so dass sie am liebsten gleich nach Hause gefahren wäre. "Jetzt musste ich noch nach dem vereinbarten Cafe suchen und die Option auf ein Konzertbesuch wirkte in diesem Moment wenig verlocken", erinnert sich Stefanie. "Als ich jedoch ankam und Volker sah, vertieften wir uns gleich in ein Gespräch und meine Müdigkeit war verschwunden." Beide hatten sich so viel zu erzählen, dass sie das Konzert nahezu verpassten und nur noch die letzen Klänge der Zugabe erlebten.

Nach der Aufführung ging das Paar zusammen mit Volkers Freunden Essen und feierte bis spät in die Nacht. Ursprünglich wollte Stefanie nach der Feier zurückfahren, aber jetzt schien ein Hotel die bessere Lösung. "Stefanie war der Wahnsinn. Sie kannte mich kaum, meine Freunde gar nicht und doch war es, als ob sie schon immer zu mir gehört hätte", schildert Volker. "Mir war schon da klar, dass ich sie nie mehr missen möchte." So merkwürdig Volkers Geschichte auch war, Stefanie war davon überzeugt, dass er es ehrlich meinte und fühlte sich in seiner Nähe sehr wohl.

"Am nächsten Morgen war ich ganz schön durcheinander. Keine Wohnung, kein Auto, aber eine neue Freundin", erinnert sich Volker. Zwischen den beiden hatte es heftig gefunkt und es stand außer Frage, dass sie sich wieder sehen würden. Seitdem telefonieren Volker und Stefanie täglich und treffen sich nahezu jedes Wochenende, mal kommt er zu ihr, mal sie zu ihm. "Ich bin der glücklichste Mann auf der Welt - und wenn der Stress vor unserem ersten Date der Preis für Stefanies Herz gewesen sein sollte, dann habe ich den gerne gezahlt."

*Namen von der Redaktion geändert.
 
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