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Liebe mit Hindernissen!

 

Liebe mit Hindernissen!
Julia war vor allem neugierig, als sie sich bei der Online-Partneragentur be2 anmeldete. Im Internet auf Partnersuche zu gehen, war für die 50-jährige Schauspielerin aus Köln Neuland. "Ich war gespannt, was für Männer mich erwarten: Muttersöhne, die seit 55 Jahren im Elternhaus wohnen oder bindungsunfähige Verlierer, die eigentlich mit niemandem glücklich werden können", erzählt Julia. Eine Freundin hatte selbst gute Erfahrungen mit der Online-Partnersuche gemacht und ihr deshalb diesen Weg empfohlen. "Außerdem fragte ich mich, ob ich mich selbst noch an jemand anderen gewöhnen würde. Ich hatte 20 Jahre mit meinem Ex-Mann gelebt. Konnte ich mich überhaupt auf einen neuen Menschen einlassen?" Diese vielen Fragen gingen Julia durch den Kopf. "Daher war es wichtig für mich, dass ich zunächst anonym suchen konnte. Durch das interne E-Mail-System fühlte ich mich sicher."

Nette E-Mail-Kontakte entstanden, doch schnell war klar, dass nur einer dieser Männer Julia besonders interessierte: Günther, ein 52-jähriger Versicherungsmakler aus Koblenz. Er hatte den gleichen Humor wie sie und seine Mails waren aufmerksam, spannend und charmant. Sie konnte es kaum erwarten, eine neue E-Mail zu bekommen, nachdem sie die gerade eingetroffene gelesen hatte. Günther lebte weder bei seiner Mutter, noch war er ein oft geschiedener Mann. Er war ein ganz normaler Familienvater, der seine Frau vor zwei Jahren verloren hatte und nun bereit für eine neue Liebe war. Per E-Mail verstanden sich Julia und er fantastisch. Sie konnten über ihre (Lebens-)Erfahrungen schreiben, Meinungen austauschen und so sich sehr intensiv kennen lernen.

Die erste Bewährungsprobe kam, als sie zum Telefonieren übergingen und Julia zum ersten Mal Günthers breiten pfälzerischen Dialekt hörte. "Ich fand es zunächst ganz gruselig. Auch wenn das, was er sagte, sehr angenehm war", lacht Julia. "Dazu kam, dass er wie ein alter Schulkamerad von mir klang, den ich nicht leiden konnte." Sie trat die Flucht nach vorn an und bat Günther um ein persönliches Treffen. Begeistert von der Idee, lud Günther sie direkt am kommenden Wochenende zu sich ein. Die Zeit dazwischen verbrachten sie jeden Abend mit stundenlangen Telefongesprächen und der Dialekt klang schon bald gar nicht mehr so schlimm. "Als ich mit dem Zug in Koblenz einfuhr, sah ich ihn vom Fenster aus am Bahnsteig. Und war wieder geschockt: Dieser Mann war optisch gar nicht mein Typ! In einer Bar wäre ich an ihm vorbei gegangen. Günther ist weder dick noch hässlich, nur eben nicht der, nachdem ich mich normalerweise umdrehe", gibt Julia offen zu. Doch da die beiden durch E-Mails und Telefonate schon sehr miteinander vertraut waren, war alles anders. Kaum stand Julia auf dem Bahnsteig, lagen sie sich in den Armen und konnten nicht mehr voneinander lassen. "Wir sind richtig übereinander hergefallen und haben die nächsten 24 Stunden im Bett verbracht - und das mit über 50!" schmunzelt Julia. "Wir hatten uns eben von Innen her kennen gelernt." Durch die vielen Briefe und Gespräche sind "Oberflächlichkeiten" in den Hintergrund getreten und eine tiefe Liebe entstanden, die bis heute andauert.

"Ich möchte mit meiner Geschichte anderen Mut machen, dass auch im Herbst des Lebens das Herz verliebte Purzelbäume schlagen kann", so Julia. "Ich musste lange darauf warten, doch jetzt ist die große Liebe meines Lebens da."
 
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